Residenz
20.- 26. Sep 2021

Tanzcompany Potpourri

Tanz

Farah Deen & Olivia Mitterhuemer

Veranstalter

POOL - Raum für Kultur

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info@potpourri.dance

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potpourri.dance

Friend.Shift

Urban Dictionary: Ein Wort, das der Soziologe Jan Yager erfunden hat, um zu erklären, wie sich Freundschaften im Laufe des Lebens verändern. Farah & Olivia sind seit 18 Jahren eng befreundet. Immer verbunden durch den Tanz, beschreibt das Duo ihre Herausforderungen, Erfüllungen und Enttäuschungen in Bezug auf eine Freundschaft, die von tiefer Leidenschaft begleitet wird. Zwischenmenschliche Auseinandersetzungen, Veränderung und Entwicklung.
Auch toxische Beziehungen, in denen Sucht, Neid und Eifersucht eine große Rolle spielen, werden während der Residenz erforscht, ebenso wie die Bedeutung der heilenden Kraft von Hip-Hop und House Dance zur Erhaltung einer gesunden Freundschaft. Mit Hilfe von Interviews, Beratung durch Psychologen oder Soziologen und Lektüre sowie Bewegungsrecherche im Atelier soll das Thema Freundschaft breit beleuchtet werden.
Die Gründerinnen des Vereins Potpourri Farah Deen & Olivia Mitterhuemer sind seit über 10 Jahren Pionierinnen der weiblichen Hip-Hop- und House-Dance-Szene in Österreich und konnten ihre Arbeit auch über die Grenzen Österreichs und Europas hinaus verbreiten.

Residenz
27. Sep - 10. Okt 2021

Asi Föcker

Objektperformance

Asi Föcker

Veranstalter

POOL - Raum für Kultur

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asifoecker@gmail.com

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asifoecker.net

Objektperformance Experimente

Asi Föcker bewegt sich in ihrer künstlerischen Arbeit vorwiegend im Feld der Installation, Objektperformance, Musik und Fotografie. Während der Residenz im POOL experimentiert sie mit Licht, Luft, Bewegung, Raum und Klang. Sie geht von alltäglichen Gegenständen und Materialien aus und untersucht sie auf ihre Eigenschaften. Dabei steht der fragile,
vorübergehende Zustand, der in der Bewegung und Stimmung von Objekten und Situationen entstehen
kann im Zentrum der Forschung: das direkte und unmittelbare Aufzeigen von etwas Verborgenem.
Für eine neue Performance mit Objekten, Bewegung und Distanzen nutzt sie die Grosszügigkeit und Klarheit der Räumlichkeiten des Pools.

Residenz
11.- 17. Okt 2021

Elzbieta Bednarska, Anna von Schrottenberg, Raoul Doré

Regie

Elzbieta Bednarska

Schauspiel und Gesang

Anna von Schrottenberg

Bühnenbild, Video und Grafik

Raoul Doré

Veranstalter

POOL - Raum für Kultur

Kontakt

ebednarska@aol.com

Mehr Infos

Website Elzbieta Bednarska
Website Anna von Schrottenberg
Website Raoul Doré

Letzte Geschichten - Todesfuge für drei Stimmen

Die internationale Künstlergruppe unter Regie von Elzbieta Bednarska hat sich seit 2009 u.a. mit gesellschaftlichen Entwicklungen und existenziellen Fragen im Ausdruck wichtiger osteuropäischer Literatur auseinandergesetzt.
Die spartenübergreifende sitespecific Theaterproduktion untersucht den Roman "Letzte Geschichten" der
Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk mit vielfältigen Mitteln der Bühnenkunst. Mit Livemusik, Gesang, Bewegung und Sprechtheater erforscht das Ensemble den Blickwinkel der polnischen Autorin auf den Tod als Grenzüberschreitung.

Residenz
18. Okt - 7. Nov 2021

Marco Rizzi und Cecilia Castellari

Choreografie

Marco Rizzi

Tanz

Cecilia Castellari

Veranstalter

POOL - Raum für Kultur

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mrizzi.rizzimarco@gmail.com

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Website

SCREENS - A Portrait of a Busy Mind

Der Choreograf Marco Rizzi wird während der Residenz im POOL zusammen mit der Tänzerin Cecilia Castellari an einer Solo-Performance arbeiten, inspiriert von Studien und Forschungen über die Fähigkeit zum Multitasking und wie diese unseren Körper und Geist beeinflussen. Die Tänzerin lässt uns mit dem Gedächtnis von Geist und Körper auch darüber nachdenken , wie unsere Körper mit der Nutzung von Touchscreens verbunden sind und mit den Möglichkeiten der Technologie, die wir heutzutage haben.
Das Solo wird keine getanzte Gesellschaftskritik sein, sondern der individuelle Versuch, ein effizienter und produktiver Körper zu werden, getrieben von dem Bedürfnis produktiver Körper zu werden, getrieben von dem Bedürfnis nach Leistung und dem Wunsch, sich selbst in zwei Teile aufteilen zu können.
Von der Improvisation ausgehend, beginnen die beiden Künstler:innen ein Bewegungsvokabular zu erforschen, das sich auf die Gefühle von Erfolg und Misserfolg bezieht, wenn der Körper Multitasking anstrebt. Von einem Körper voller Energie zur Annäherung an die folgenden Fragen: Ist es auch ok, anzuhalten? Kann ich meinen Körper anhalten und nicht meinen Geist oder umgekehrt? Kann ich eine Aufgabe verlassen und sie später an dem Punkt wieder aufnehmen, an dem ich sie verlassen habe? Kann mir eine Art von Meditation helfen, den Schlüssel in all dem zu finden? Warum ist es mir nicht gelungen?
Die künstlerische Forschung soll auch das Nachdenken über die Akzeptanz des Scheiterns beinhalten...
Inspiriert davon, wie sehr wir heutzutage an die Nutzung von Touchscreens und Technologie gebunden sind, soll jede Oberfläche ein Touchscreen werden könnte. Der Boden, die Decke und die Wände sind Touchscreens, und warum nicht... vielleicht könnte auch unsere Haut ein Touchscreen werden ...

Residenz
13.-19. Dez 2021

Kollektiv Schaflos

Tanz

Anna Zurkirchen

Tanz

Georgia Begbie

Spoken Word

Laurence Felber

Coaching

Emma Murray

Veranstalter

POOL - Raum für Kultur

Kontakt

anna.zurkirchen@bluewin.ch

Mehr Infos

Laurence Felber
Anna Zurkirchen
Georgia Begbie

Wo stößt die Sprache an ihre Grenzen? Das Projekt ‘Blindspots’ ist eine Suche nach den blinden Flecken unserer Sprache. Das Kollektiv Schaflos erforscht mit Tanz, Spoken Word und Musik jene Situationen, die wir alle nur zu gut kennen, für die uns jedoch die passenden Wörter fehlen, um sie zu beschreiben.
Drei Performerinnen tauchen ein in das Wartezimmer unserer Gedanken und versuchen zu verstehen, was sich vor, nach und zwischen unseren gesprochenen Worten abspielt. Ein poetisches und zugleich humorvolles Abtasten der Körperlichkeit unserer Sprache und deren unausgesprochenen Gesetzten.
Während der Residenz im POOL beschäftigt sich das Kollektiv mit der Frage, wie Sprache in Verbindung zur menschlichen Innenwelt steht, und wie Bewegung unserer gemeinsamen Realität eine Gestalt geben kann.

Workshop
28. Aug – 10. Sep

Kulturkosmonauten-Workshop des BVJ

Leitung

Ann Katrin Cooper
Tobias Spori

Veranstalter

Verein Kulturkosmonauten

Partnerinstitution

GBS St.Gallen, Berufsvorbereitendes Jahr

Mehr Infos

kulturkosmonauten.ch

Das Jahr 2050 – die Welt steht kurz vor dem Kollaps: Ungerechtigkeit, Verfolgung, Hunger, Krankheiten, Umweltzerstörung und Manipulation sind so weit fortgeschritten, dass die Regierung plant, wenige Menschen auf den Mars zu übersiedeln und den Rest dem Untergang zu überlassen.
Ein totalitäres Regime weniger Machtbesessener unterdrückt alle Bemühungen der Menschen für die Rettung der Welt. Und hat deshalb 16 geniale Köpfe verhaftet und in Alcatraz abgeschirmt.
Wird es den Inhaftierten rechtzeitig gelingen, die dicken Mauern des Hochsicherheitsgefängnisses zu überwinden und ihre Visionen einer besseren Welt umzusetzen? Wie sieht eine Zukunft überhaupt aus, die lebenswert sein wird, was muss dafür überwunden werden, und welche Fähigkeiten ermöglichen eine bessere Welt?
9 Tage lang entwarfen, tanzten, schrieben, schwitzten und gestalteten die Schülerinnen des Berufsvorbereitungsjahres der GBS mit ihrem Künstlerinnentandem ihre Vision des Kampfs um eine zukunftsfähige Welt und stellten sie am 9.9.2020 in einer mitreissenden Tanztheateraufführung in der Grabenhalle ihrem Publikum vor!

Workshop
26. / 27. Nov

Kulturkosmonauten

Leitung

Vanessa Nebenführ
Tobias Stumpp

Veranstalter

Verein Kulturkosmonauten

Partnerinstitution

GBS St.Gallen, Integrationskurs

Mehr Infos

kulturkosmonauten.ch

Die KULTURKOSMONAUTEN sind ein mobiles Format von künstlerischen Workshops für Jugendliche, das in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnerinstitutionen umgesetzt wird (Berufsschulen, Lehrbetriebe, soziale Einrichtungen).
In zehntägigen Workshops setzen sich die Jugendlichen begleitet von einem Künstlertandem mit einem Thema, Text oder Theaterstück auseinander. Im Zentrum steht dabei der gemeinsame Prozess und das partizipative künstlerische Arbeiten. Am 9. Tag findet eine Präsentation statt. Am 10. Tag wird der Prozess gemeinsam reflektiert, der neu entdeckte «Planet» von den Jugendlichen benannt und im Planetarium auf dieser Website in Wort und Bild dokumentiert.
Im PLANETARIUM benennen und bebildern die jugendlichen Kulturkosmonauten den «Planeten», welchen sie auf ihrer künstlerischen Forschungsreise entdeckt und erkundet haben. Die Beiträge, kleine, persönliche Dokumentationen in Wort, Bild, Film oder Ton, können durch Anklicken der Planeten eingesehen werden.

Lesung
Verschoben

Sofalesung

Moderation

Martina Keller

Veranstalter

Gesellschaft für deutsche Sprache und Literatur

Eintritt

CHF 12.–
Ermässigt: CHF 8.–
GdSL-Mitglieder: gratis

Mehr Infos und Anmeldung

sofalesungen.ch

Beinahe jede Kultur kennt das Wesen mit Namen - als Yeren in China, Chemo in Tibet oder Orang Pendek auf Sumatra. Seit Jahrhunderten hat es einen festen Platz in Mythen und Imagionationen. Nur die Wissenschaft will nichts wissen vom «missing link» zwischen Mensch und Tier. Robert Akeret ist fest enschlossen, das zu ändern. Auf Geheiss einer kryptozoologischen Gesellschaft bricht er auf zu einer Expedition ins Innere Papua-Neugineas. An seiner Seite ein Mann von der Volksgruppe der Bugis; am Steuer des Bootes einer, der sich Jonah nennt. Und dann noch Blum, sein Schweizer Assistent, ein Mittzwanziger mit schwachen Nerven, aber ausgeprägtem Bewusstsein für «political corectness». Gemeinsam begeben sie sich auf eine Fahrt ins wohl bemessene Ungewisse. Mit einem handgeschweissten Käfig auf dem Bug...
Lukas Maisel, 1987 in Zürich geboren, lebt heute in Olten. Nach einer Druckerlehre entdeckte er, dass sein Interesse mehr dem Schreiben als dem Druck von Büchern gilt, woraufhin er Literarisches Schreiben am Literaturinstitut in Biel studierte. Für das Manuskript seines Debütromans «Buch der geträumten Inseln» erhielt er den Werkbeitrag des Kanton Aargau (2017) und den Förderpreis des Kanton Solothurn (2019).

Theaterproben
19. Dez – 3. Jan

CHAOS KOSMOS

Kompanie

Ensemble Interstellar

Leitung

Anna von Schrottenberg
Raoul Doré
Pamela Dürr

Veranstalter

Verein Kulturkosmonauten

Mehr Infos

kulturkosmonauten.ch

Dies ist die Geschichte einer völlig verrückten Familie, die versucht, sich in der ganz normalen Welt zurecht zu finden. Oder ist es die Geschichte einer ganz normalen Familie, die versucht, sich in einer völlig verrückten Welt zurecht zu finden?

Kaum ist das Konzept unserer Stückproduktion geschrieben, verschärfen sich die Bestimmungen und verunmöglichen den Liveauftritt in der Grabenhalle im Januar 2021. Der Idee, die FAMILIE CHAOS zu erfinden, mit all ihren Macken, Querelen, Alltagsritualen und Träumen kennen zu lernen und in eine gemeinsame Mission zu schicken bleiben wir treu. Hingegen betrachten wir hier nicht die Personen in Liveszenen, sondern ihre zur Zeit verwaiste Behausung: In prall gefüllten Vorratsschränken, auf gestickten Kissen, im Fernsehprogramm, in bewegten Familienfotos, durch den Hometrainer, das Röhren eines Ghettoblasters und die Heftlisammlung manifestiert und dokumentiert sich das Leben dieser ganz normalen verrückten Familie, die sich so leidenschaftlich liebt wie nervt.

In Arbeitstagen zwischen 14.Dezember bis 4.Januar sammeln wir mit unserem multikulturellen Ensemble Bilder von essentiellen Einrichtungsgegenständen, wohnlichen Accessoires, Packungen des Lieblingsessens und anderer Gegenstände, die Leben erahnen lassen. Der Grafiker und Videofilmer Raoul Doré fügt diese digital zu einer Wohncollage zusammen, die animiert werden kann. Autorin Pamela Dürr schreibt mit den Teilnehmenden Texte von Sinnspruch über Gedichte und Rap bis zu Prosavisionen. Diese werden in der animierten Collage verortet, als Stickerei auf dem Kissen, Gedicht im Poesiealbum, Rap aus dem Ghettoblaster, Schlagergeträller aus der Dusche oder Voice over vor offenem Fenster. Schauspielerin Anna von Schrottenberg erarbeitet mit den Teilnehmenden TV-Programme von Nachrichtensprecher über Wetterberichte und Aerobictutorials bis Fernsehsoaps, in denen die Teilnehmenden selber spielen, sprechen und performen.

Über- und untereinander gelegt, ergeben diese verschiedenen Zeugen des Familienlebens eine visuell-akustische digitale Collage, welche die Besucher turbulentes Leben ahnen lässt, sie in ihren Bann zieht und intime Geheimnisse enthüllt...

Tanzproben
10. Jan – 11. Feb

NOW.

Kompanie

Panorama Dance Theater

Choreografie

Tobias Spori

Regie

Ann Katrin Cooper

Ausstattung

Caro Stark

Tänzerinnen und Tänzer

Egon Gerber, Elina Kim, Marco Rizzi, Giulia Tornarolli, William Hayibor

Aufführungen:

12., 13. und 16. Februar (aufgrund der Coronamassnahmen des Bundes verschoben)

Mehr Infos

panorama-dancetheater.com

Wir warten. Und wissen selbst nicht mehr, warum wir nur tatenlos hoffen, dass es besser wird. Warten.

JETZT. Jetzt müssen wir aufstehen, den vertrauten Raum verlassen - die Starre, die Stille, den Transit. Wir brauchen Visionen für die Zukunft. Denn wir wissen: so kann es nicht weitergehen. Was hält uns davon ab, konkret und radikal zu denken? Und zu handeln?

In NOW. wagen Figuren, scheinbar aus der Zeit gefallen, ihre Ideen und Visionen für die Welt von morgen zu skizzieren. Ausserhalb des bereits Bekannten und auf die Gefahr hin, als träumerisch und naiv gesehen zu werden.
Sie fragen sich: Was könnte geschehen? Sie überdenken Werte, sie teilen ihre Ideen, sie schärfen die Vorstellungen von dem, was sein könnte.

Filmaufnahmen
19. Feb

Kklick_Filmaufnahmen

Kklick

Richi Küttel und Kati Michalk

Infos

kklick.ch

In Zeiten von Corona sind viele künstlerische Vermittlungsformate nicht in gleichem Masse möglich. Kklick hat reagiert und bringt statt einer Broschüre, Video-Kurzportraits von künstlerischen Formaten heraus, die stattfinden können. Die Aufnahmen finden im POOL statt.

Theaterproben
07. Apr

Theaterproben

Jugendtheaterclub

des Theaters St.Gallen

Leitung

Mario Franchi

Kursdauer

  1. März bis 30. Mai 2021, Mittwochnachmittag

Anmeldung

Gina Besio, Telefon +41 71 242 05 25, g.besio@theatersg.ch

Spielwütig und bereit für die ersten Versuche auf der Bühne? – Hier ist deine Chance. In den wöchentlichen Treffen stehen Spiel und Spass im Zentrum. Für Spannung sorgen Improvisationen und Theaterexperimente. Zu guter Letzt gibt’s eine Präsentation für Familie und Freunde.

Lesung
09. Mai

Sofalesung Simon Deckert: Siebenmeilenstiefel

Moderation

Florence Croizier

Veranstalter

Gesellschaft für deutsche Sprache und Literatur

Eintritt

CHF 12.–
Ermässigt: CHF 8.–
GdSL-Mitglieder: gratis

Mehr Infos und Anmeldung

sofalesungen.ch

Andrea stellt sich vor, auf dem Rücken eines Drachens über ihrem Dorf zu fliegen. Sie ist Anfang zwanzig, ihre Mutter hat die Familie vor zehn Jahren verlassen, der alkoholabhängige Vater bezieht Invalidenrente. Über solche Dinge wird zu Hause lieber geschwiegen, und Andrea erfährt am eigenen Leib: Wer über alte Geschichten nicht spricht, der wird sie auch nicht los. Für ihren Bruder Michl, der lieber Rockmusiker als ein dorfbekannter Schulversager wäre, denkt Andrea sich eine Fluchtgeschichte aus. Als sie ihren Vater und seine Schwägerin bei einem Annäherungsversuch erwischt, merkt sie: Michls Fluchtgeschichte muss auch ihre eigene werden. Zwei Tage später sitzen die Geschwister im Pick-up des Onkels und suchen das Weite.

Klug, dialogstark und mit vergnüglicher Fantasie lässt Simon Deckert uns eine Reise miterleben, die die Vergangenheit einholt und die Zukunft mit Händen greift. Ein überraschendes Debüt!

Sprache und Musik
16. Mai, 11 Uhr

Die Soziale Gruppe

Stimme, Samples, Live-Sampling

Anne Munka & Jan F. Kurth

Veranstalter

Die Soziale Gruppe

Link

https://www.facebook.com/events/1793038870863110

Kontakt

kontakt@diesozialegruppe.de

Mehr Infos

facebook

Die Soziale Gruppe sind Anne Munka (Leipzig) und Jan F. Kurth (Freiburg). Sie arbeiten mit den beiden akustischen Phänomenen, welche Menschen von jeher zu Kommunikation und Austausch dienen: Sprache und Musik. Wo da das Eine aufhört und das Andere anfängt kann die Zuhörerschaft selbst entscheiden, denn in der Sozialen Gruppe wird experimentiert, musiziert, poetisiert, dokumentiert, komponiert, interpretiert und improvisiert. Das Vokalduo verbindet zeitgenössische Stimmtechniken und Improvisationskonzepte mit Soundscapes und Klangcollagen zwischen Jazz und Neuer Musik.

Im Herbst 2019 wurde das Duo eingeladen im Rahmen von SWR2 Ars Acoustica ein Hörstück zu produzieren. Das entstandene Stück „Onomatonien“ wurde im Radio sowie bei den ARD-Hörspieltagen im ZKM gezeigt und erscheint im September 2020 auf CD bei dem Leipziger Label “Viel Erfolg mit der Musik”.

Das Konzert ist die improvisatorische Liveumsetzung des Vokalzyklus, welcher dem Hörstück zugrunde liegt.

Gefördert vom Musikfonds e.V. mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Exportförderung des Jazzverband Baden-Württemberg sowie dem Kulturamt Freiburg.

Residenz
17. - 30. Mai 2021

Andrea Vogel

Performance

Andrea Vogel

Veranstalter

POOL - Raum für Kultur

Kontakt

frauvogel@gmx.ch

Mehr Infos

frauvogel.ch

Andrea Vogel, Künstlerin aus St.Gallen, widmet sich während ihrer Residenz im POOL dem Thema SPANNUNG, das in physischer wie psychischer Art mit dem menschlichen Körper zu tun hat und in Form von Einwirken auf Materialien vorkommt. Der Raum wird mit Stretchtüll einbezogen und in Form einer Installation erforscht. Mit Körpereinsatz werden Formen von Spannungen ausprobiert und an ihre Grenzen getrieben.

spannen spannend gespannt angespannt abgespannt überspannt einspannen ausspannen vorspannen Vorspann Spann Spanne Spannung Spannkraft

Film, Musik, Tanz
2. - 6. Jun 2021

SPACE VISIT

Film

Luca Schmid

Musik

Carla Wierer

Tanz

Tobias Spori

Choreografie

Ann Katrin Cooper

Koordination und Text

Pamela Dürr

Veranstalter

Kulturkosmonauten

Kontakt

info@kulturkosmonauten.ch

Mehr Infos

Website Kulturkosmonauten
Beamstation Kulturkosmonauten

Ortsunabhängig über den ganzen Globus hinweg künstlerisch zusammenarbeiten können - für die Kulturkosmonauten die spannendste Entdeckung während der Corona-Pandemie. Und diesen Aspekt wollen wir mit Euch zusammen noch weiter ausloten: Wie die aktuell laufende Marsmission bauen wir auf allen Kontinenten Spacemobile und schicken sie auf Erkundungsfahrt – Jedoch nicht auf einem fremden Planeten, sondern auf unserem eigenen! Hier sammeln wir Eindrücke, die uns bemerkenswert erscheinen, stellen Fragen, die uns beschäftigen und versuchen zu verstehen, wie diese unsere Welt funktioniert. Vielleicht finden wir auch Ansätze, wie sie das besser tun könnte?

Die Texte, Bilder, Filme, Sounds und Musik, die zusammenkommen, werden in einem Videoessay auf der Beamstation der Kulturkosmonauten und in den sozialen Medien veröffentlicht.

Residenz
14.- 20. Jun 2021

Egon Gerber und Toschkin Schalnich

Tanz

Egon Gerber & Toschkin Schalnich

Veranstalter

POOL - Raum für Kultur

Kontakt

gerberegon@gmail.com

Being a kid again

Als Kind sind wir ein ungeschriebenes Blatt Papier, das mit jedem Tag, beschrieben und vervollständigt wird.
Wir lernen... spielerisch und ohne Vorurteile und Skepsis. Wir lernen durch Zusehen und Nachahmen.
Je älter wir werden, desto ernster wird unsere Welt und unser Umfeld. Vieles wird hinterfragt, Ängste und Gefahr kommt hinzu. Dinge die „keinen Sinn“ machen oder sich „sowieso nicht lohnen“ werden oft gar nicht erst angefangen und probiert. Spielerisch, ironisch, „Fehler“ machen... nein! „So macht man das nicht, das darfst du nicht, wofür machst du das, albern nicht rum.“ Aber warum denn nicht? Sollten wir nicht mehr Kind sein... die Welt mit Kinderaugen sehen?!

Wieder spielen ... und völlig aufgehen, in dem, was wir tun. Voll und ganz in dem Moment sein und das was man tut, mit voller Überzeugung tun, so wie Kinder eben sind, wenn man sie beobachtet.
Tanz mit Kinderaugen sehen ... Das Gelernte über Bord werfen. Einer Aufgabe ganz unvoreingenommen begegnen.
Einfach machen - nicht denken. Was passiert mit dem eigenen Bewegungsmaterial aber auch mit einem selbst, wenn mam sich selbst nicht so ernst nimmt? Wie setzte ich, mit diesem Ansatz, das Bewegungsmaterial eines Partners um?
Was passiert mit der Gruppendynamik und der Bewegungsspache?

Die Tänzer Egon Gerber und Toschkin Schalnich wagen während der Residenz den Versuch, aus altbekannten Bewegungsmustern auszubrechen und ihre Kunstform neu zu denken.

Residenz
2.-8. Aug 2021

Tobias Stumpp und Jonathan Hagos

Bratsche

Jonathan Hagos

Sprache

Tobias Stumpp

Coaching

Lisa Stepf

Veranstalter

POOL - Raum für Kultur

Kontakt

theater@tobias-stumpp.ch

Während ihrer Residenz im POOL wollen der Bratschist Jonathan Hagos und der Sprecher und Theaterpädagoge Tobias Stumpp gemeinsam in einem künstlerisch-forschenden Prozess am Zusammenspiel von klassischer Musik und gesprochenem Wort arbeiten. Können klassische Musik und Sprache in einen symbiotischen und erzählenden, hierarchiefreien Arbeitsprozess kommen? In verschiedenen Ansätzen und Herangehensweisen wollen die beiden untersuchen, wie sich beide Kunstformen gegenseitig inspirieren, beeinflussen und ergänzen können. Komposition, Improvisation, Bewegung, Körper und Theaterspiel können dabei zum Einsatz kommen. Inwiefern sich die verschiedenen Arbeitsweisen beider Bereiche verknüpfen lassen und worin der Prozess mündet, wollen die Akteure im Laufe ihrer einwöchigen Residenz in Erfahrung bringen.

Residenz
09.- 15. August 2021

Lucas del Rio

Tanz

Lucas Del Rio

Veranstalter

POOL - Raum für Kultur

Kontakt

lucas@delrio.ch

Mehr Infos

www.delrio.ch

Während der Residenz arbeitet der junge Tänzer und Choreograf Lucas del Rio an einem Kurztanzstück, das am Breakthrough Festival präsentiert wird. Er entwickelt dazu seine Master-Diplomarbeit des Master Dance - Choreography an der Zürcher Hochschule der Künste mit dem Titel "Search" weiter.

Workshop
19. Aug - 1. Sep 2021

Alles auf Anfang!

Leitung

Ann Katrin Cooper
Tobias Spori

Veranstalter

Verein Kulturkosmonauten

Partnerinstitution

GBS St.Gallen, Berufsvorbereitendes Jahr

Mehr Infos

kulturkosmonauten.ch

Residenz
6. - 11. Sep 2021

Tobias Spori

Choreografie

Tobias Spori

Tanz

Anna Virkkunen
Victor Rottier
Elina Kim
Sara Marin

Veranstalter

POOL - Raum für Kultur

Mehr Infos

In seiner Arbeit experimentiert Tobias Spori mit unterschiedlichen Tanzstilen, Bewegungen aus dem Alltag, performativen Elementen und Objekten, die seine Choreografien mitgestalten. Er geht immer von den Menschen aus, mit denen er zusammenarbeitet, ihren Bewegungsqualitäten, Gedanken und Dingen, die entstehen, wenn sie auf das Team treffen. Ihn interessiert, was möglich ist, wenn unterschiedliche Stile, Haltungen, Energien zusammenkommen, sich mit einem Thema, einem Soundtrack, einem Raum beschäftigen und maximal kooperieren.
Der POOL gibt durch seine Klarheit, durch die Leere, durch die Lage im belebten Quartier genug Raum für die Personen, die ihn im arbeiten und bietet sich gleichzeitig als Mitspieler an. Ausgangspunkt während der Residenz sind die Momente von Verbindung/Berührung und Distanz/Getrenntsein. Durch die Corona-Pandemie haben beide Pole an Bedeutung gewonnen, durch das Nichtvorhandensein oder den erzwungen Zustand. Gemeinsam mit den Tänzer:innen möchte er herausfinden, welches Potential in beiden Polen steckt, wie sie, abseits von Pandemie und Lockdown an Sogwirkung und Poesie gewinnen können. Das mag sehr naheliegend erscheinen, ist aber sowohl für die Kunstform Tanz als auch ganz unmittelbar für unser gesellschaftliches Miteinander zentral. Ausserdem möchte er mit dieser klaren Form einen Rahmen schaffen, in dem alles passieren kann: von ruhigen Zuständen der Kooperation bis hin zu einer Kakaphonie, in der alles auf eine Karte gesetzt wird. So sind wir gewappnet für das, was kommen wird.

Residenz
13.- 19. Sep 2021

Boglárka Horváth

Künstlerische Leitung

Boglárka Horváth

Veranstalter

POOL - Raum für Kultur

Kontakt

Email

Mehr Infos

INIMA-Wie geht es Deinem Herzen?

Während einer Woche Residenz im POOL bringt die Schauspielerin Boglárka Horváth eine Gruppe Künstler:innen aus verschiedenen Genres und verschiedener Nationalitäten zusammen, um mit den Mitteln des Playbacktheater zu forschen. Sie tauchen in den Arbeitsprozess und in das Erforschen der Form des Playbacktheaters ein, lernen sich über Geschichten und ihre Tiefenstrukturen kennen, lassen sich anleiten von erfahrenen "Meistern" und finden sich als Team, das im Anschluss weiter zusammen künstlerisch arbeitet. Die Weiterentwicklung der Ausgansform durch den Einfluss der KünstlerInnen wird Teil des Prozesses sein, so dass das Team seine "hauseigene" Form findet, um die Geschichten zurückzuspielen.